Über mich

Werdegang, keine Lebenslauf-Punkte.

Was mich antreibt, wofür ich stehe, und woher ich komme.

Portrait von Alex Obertop

Angefangen unten. Und ich weiß, was unten ist.

Ich bin Niederländer und lebe seit 1997 außerhalb der Niederlande. Mit 15 habe ich in der Spülküche einer Eventlocation angefangen. Wer unten anfängt, lernt, wo es im Betrieb hakt – Housekeeping, Service und Spülküche wissen oft sehr genau, wo es nicht rund läuft. Das prägt mich bis heute.

Ab 1997 ging es zu Ritz-Carlton, nach Atlanta, Washington D.C., Boston und Miami. Bei der Eröffnung in Wolfsburg war ich dabei. Horst Schulze war für mich ein wichtiges Vorbild: hoher Anspruch an Service, ohne den Respekt vor den Menschen zu verlieren.

Mit 31 habe ich meine erste Hoteldirektion in Euskirchen übernommen. Danach Capella in Deutschland und den USA und rund zehn Jahre als General Manager des SIDE Design Hotel Hamburg. Mein eigenes Haus, meine eigenen Zahlen, meine eigene Verantwortung.

Heute gehe ich nicht mehr ins nächste Haus. Ich gehe ins nächste Unternehmen.

Heute bin ich COO und Vorstand der Vorreiter AG, einer Hotelgruppe mit eigenen Häusern. Seit 2023 baue ich das Unternehmen mit meinen Partnern auf. Ich habe Hotels geführt, Teams aufgebaut, Übernahmen gestemmt und für die Zahlen geradegestanden.

Daneben unterrichte ich am Bodensee Campus Hotelmanagement und Themen aus Führung, Servicequalität und Digitalisierung. Und ich beschäftige mich praktisch mit KI, Websites, Sales, Marketing und CRM – als Teil meiner Arbeit, nicht als bloße Schlagwortliste.

Erfahrung aus dem Betrieb hilft mir einzuschätzen, wo digitale Werkzeuge sinnvoll sind.

Nicht früher Hotellerie, heute KI. Sondern: Wer im Betrieb gearbeitet hat, sieht schneller, wo Technik wirklich hilft und wo sie nur Arbeit macht.

Ich bin kein Programmierer. Aber ich weiß, was eine Anfrage im CRM, ein klarer Follow-up und eine durchgängige Website im Alltag bewegen. Gute Führung und sinnvolle digitale Abläufe geben Menschen mehr Raum für gute Arbeit und echte Begegnungen. Genau da setze ich an.

Zwei Kulturen, von innen

Ich bin Niederländer und lebe in Deutschland. Deutsch, Niederländisch und Englisch spreche ich wie Muttersprachen. Wer in zwei Ländern zu Hause ist, sieht beide Kulturen von innen.

Die deutsche Seite: gründlich, strukturiert, mit einem hohen Anspruch an Verlässlichkeit. Die niederländische: direkt, pragmatisch, mit einer Selbstverständlichkeit im Umgang, die manchmal eher mutig wirkt.

Beides hat seine Berechtigung. Und oft ist gerade der Blick von der anderen Seite der, der weiterhilft.

Was man nicht in die Übersicht schreibt

Ich bin gern im Betrieb. Nicht im Konferenzraum, sondern da, wo es passiert. Wenn das läuft, was man sich überlegt hat, freut es mich noch. Und wenn nicht, bleibe ich, bis es läuft.

Erst zuhören und verstehen, dann verändern. Ich lerne jeden Tag dazu und bin bereit, meine eigenen Ansichten zu hinterfragen. Service entsteht nicht durch auswendig gelernte Sätze, sondern durch Aufmerksamkeit, Verlässlichkeit und echte Begegnungen.

Wofür ich stehe

01

Praxis vor Theorie

Was ich vorschlage, habe ich selbst gemacht oder nahe genug erlebt, um zu wissen, ob es hält.

02

Klarheit statt Verkaufen

Ich verkaufe dir nichts. Ich sage dir, was ich sehe, und was sich daraus machen lässt.

03

Bleiben statt abziehen

Ich komme nicht, um ein Konzept zu liefern und zu gehen. Ich bleibe, bis es im Alltag funktioniert.

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